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Vereint für die Ukraine

Liebe paper republic Freunde,

ihr habt bestimmt die Ereignisse in der Ukraine verfolgt.

Ich habe immer argumentiert, dass es unsere Pflicht als Unternehmen ist, uns von jeglicher Art von politischen Kommentaren zurückzuhalten. Wir sind engagiert, aber unpolitisch. 

Doch paper republic kann zu dem Krieg in der Ukraine nicht schweigen.

Was hier geschieht, ist eine direkte, grundlegende Bedrohung nicht nur für die Ukraine, sondern auch für unsere Werte, unsere Kultur und alles, wofür paper republic steht. Der Krieg steht vor unserer Tür, hunderttausende Menschen sind auf der Flucht.

Wir können nicht so tun, also ob nichts geschehen würde. Wir können die Situation nicht ignorieren.

Einige unserer Teammitglieder haben Verwandte, die nur wenige Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt leben. Andere kommen aus Ländern, in denen sie bereits das Trauma des Krieges erlebt haben. Wien, wo wir unseren Sitz haben, ist nur 10 Stunden mit dem Auto von der Ukraine entfernt. All unsere Web-Entwickler leben in der Ukraine. Seit mehr als sechs Jahren sind Arthur und sein Team ein unverzichtbarer Teil von paper republic. Sie haben uns zu dem Unternehmen gemacht, das wir heute sind. Sie sind ein wichtiger Teil unserer Republik.

Drei Mitglieder unseres Web-Entwicklungsteams haben sich dazu entschieden, sich der ukrainischen Armee anzuschließen. Die Frontlinie nähert sich nun ihrer Heimatstadt. 

Arthur hat uns gebeten, UkrainerInnen durch Spenden zu unterstützen. Ich möchte seine Empfehlungen mit euch teilen: 

Um Kindern in der Ostukraine, die Opfer des Krieges geworden sind, zu helfen, könnt ihr an diese gemeinnützige Organisation spenden.

Um UkrainerInnen bei der Verteidigung ihres Landes zu unterstützen, hat er diesen Link zur Ukrainischen Nationalbank mit uns geteilt.

Ich habe Arthur und seinem Team Zuflucht in Wien angeboten, und habe daraufhin eine der optimistischsten Nachrichten erhalten. Sie fasst den Gemütszustand aller UkrainerInnen zusammen:

Ich verstehe die Gründe für die russische Aggression nicht, aber anstatt über diese Gründe nachzudenken oder Angst zu empfinden, ist unsere Nation nur wütend. Und wir handeln. Jeder auf seine Art. Wir bleiben ruhig. Wir machen weiter. Alles wird gut werden.

Alles wird gut werden. Eines Tages werden die Geister von Tolstoi, Mandelstam, Paternak und Shalamov in Russland die Oberhand gewinnen. Wir werden mit unseren Freunden am Ufer des Dnjeprs anstoßen, eine Nacht in Kyiv verbringen und gemeinsam und frei nach Wien zurückkehren. Dieser Tag wird kommen.

Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch. - Hölderlin

 

Mit friedlichen Grüßen

Jérôme
CEO (Chief Everything Officer)